Trainingslager – Calpe

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Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. So war auch das geplante Trainingslager in Calpe nicht ganz, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach dem Mediterranean Epic war ich voller Energie und Motivation. Ich freute mich nun noch weitere zwei Wochen in Spanien zu verbringen und dort zu trainieren.  Doch wieder mal kam alles anders, als gedacht.

Es fing an mit Halsweh, dann Schnupfen und Husten. In diesen zwei Wochen konnte ich leider nicht so viele tolle Touren und Trainings absolvieren, wie ich gewollt hätte. Die meiste Zeit fühlte ich mich energielos, müde, hatte Schmerzen und war einfach nur enttäuscht. Weshalb jetzt? Weshalb schon wieder ich? Wie soll ich so meine Leistung verbessern? Etliche solche Fragen gingen durch meinen Kopf. Draussen scheinte die Sonne. Es herrschten warme 15 – 20°C. Doch geniessen konnte ich das nicht. Ich versuchte mich auf zu rappeln, raus zu gehen, das Wetter zu geniessen, shoppen. Doch ich tat mich schwer und versank im Selbstmittleid. Wie man sich denken kann, war es für meine Schwester auch nicht gerade toll. Denn sie kam extra mit dem Flieger nach Spanien, um mit mir diese zwei Wochen zu verbringen. Darauf habe ich mich so riesig gefreut. Weshalb die Enttäuschung auch umso grösser war. Wir beschlossen dann früher nach Hause zu fahren. Denn eigentlich hätten wir geplant, auf der Heimfahrt zwei Tage in Barcelona zu verweilen. So zu sagen als «Belohnung» für die harten Trainings. Doch wenn man krank und nicht fit ist, fühlt man sich zuhause einfach am wohlsten. Also gingen wir früher zurück in die Schweiz. Der letzte Tag in Calpe, war definitiv einer der schönesten. Zum Abschluss bestiegen wir den Ifach Berg und geniessten die atemberaubende Aussicht sowie den wunderschönen Sonnenuntergang. Danach gingen wir zusammen lecker essen. Definitiv eine der schönsten Erinnerungen an dieses Trainingslager. Am Freitag fuhren meine Schwester und ich schliesslich die knapp 1’500km zurück nach Hause. Jetzt heisst es: gesund werden und vollgas weiter!

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